Erstmals fand der World Art Day im Jahr 2012 statt und wurde dabei von der International Association of Art (IAA) initiiert. Das Ziel dieses besonderen Feiertags besteht darin, weltweit das Bewusstsein für den Wert des kreativen Arbeitens zu schärfen. Ausschlaggebend dafür, dass der World Art Day jahrjährlich über den Globus verteilt am 15. April stattfindet, ist der Geburtstag des Universalgelehrten und Malergenies Leonardo da Vinci. Zentrale Bedeutungen des World Art Day spiegeln sich dabei in Leonardo da Vinci: Weltfriedensförderung, Toleranz, Multikulturalismus sowie die Meinungsfreiheit.
- Aufwärmspiel: Unsere Kreativität ist unser wertvollster Schatz
- Thematische Einführung für die Teilnehmer*innen
- Workshop und Rollenspiel: Kunst damals und heute
- Spielelement: Kunst ist das, was zur Kunst gemacht wird
- Abschlussrunde mit Diskussion
- Weiterführende Links zur Recherche für Jugendleiter*innen
- Materialliste
Aufwärmspiel: Unsere Kreativität ist unser wertvollster Schatz
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Um auch mit den eigenen kreativen Kompetenzen noch enger vertraut zu werden und diese wertzuschätzen, startet diese Gruppenstunde mit einem dynamisch-künstlerischen Aufwärmspiel. Dafür teilt ihr eure Teilnehmer*innen in drei Gruppen ein und verteilt Buntstifte, Filzstifte, Bastelmaterial und Papier. Als Spielleiter*in gebt ihr euren Teilnehmer*innen drei verschiedene Schauplätze vor, welche jede Gruppe auf kreative Art und Weise zu Papier bringen soll. Jede Gruppe soll diese durch Malereien und Zeichnungen kreativ umsetzen. Plant für das Aufwärmspiel circa 25 Minuten Zeit ein. Abschließend können die Kunstwerke in Form einer Collage mit Tesafilm an der Wand aufgeklebt werden.
Thematische Einführung für die Teilnehmer*innen
Damit auch im Alltag wieder mehr der Wert der Kunst und des Kreativen klar betrachtet wird, wurde im Jahr 2012 das erste Mal der World Art Day gefeiert. Insbesondere deshalb, da mit dem Künstlerischen auch Werte wie Toleranz, Friedensbestreben unddas Fördern von multikulturellen Gemeinschaften untrennbar verwoben ist. Ihr kennt das bestimmt aus der Schule oder eurer Freizeit, Kunst und kreative Arbeiten machen Spaß und können auch Erfüllung bedeuten. Da Kunst für die Menschheit ein wesentlicher Baustein der Kultur ist und ganze Epochen geprägt hat, ist das Kreative eng mit uns allen verbunden – unabhängig davon, ob wir nun lieber malen, singen, tanzen oder Geschichten schreiben.
Workshop und Rollenspiel: Kunst damals und heute
Zu Beginn des Workshops könnt ihr euren Teilnehmer*innen drei Themen vorschlagen, zu denen je eine Gruppe anhand von Recherchemitteln und Texten forschen soll. Das Gruppenergebnis wiederum ist maßgeblich für den zweiten Teil, nämlich das Rollenspiel. Im Workshop sollen zunächst wichtige Künstler der Vergangenheit (z.B. Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer) sowie Künstler der Gegenwart (z.B. Banksy) betrachtet werden. Das Ziel soll sein, ein erstes Bild von der Kunst-DNA der Künstler*innen zu bekommen und die wichtigsten Motive dieser Künstler*innen kennenzulernen. Recherchiert werden kann mit Literatur, Notebook oder Smartphone – die Gruppenergebnis können anhand einer kreativen Übersicht und künstlerisch angehaucht festgehalten werden. Im Rollenspielteil geht es nun sehr lustig her: Der moderne, mysteriöse Künstler Banksy soll auf das weltberühmte Universalgenie aus dem Mittelalter, Leonardo da Vinci, treffen. Dies soll in Form eines Rollenspiels dargestellt werden, wobei die Teilnehmer*innen möglichst aus der Warte der dargestellten Person, also authentisch, agieren sollen. Plant für das Rollenspiel 15 Minuten an Zeit ein, für den Workshop zwischen 15 und 20 Minuten.
Spielelement: Kunst ist das, was zur Kunst gemacht wird
Das ganz eigenene Verständnis von Kunst sollen die Teilnehmer*innen im Spielelement einbringen und dabei als Gruppe aus profanen Alltagsgegenständen Kunst schaffen, die begeistert. Hierfür dürfen sie auf Tische, Stühle, Mützen und alles Weitere, was sich im Raum befindet, zurückgreifen. Schwierig wird es jedoch, da sie nur zehn Minuten Zeit für ihr Kunstwerk haben und zudem durch euch als Spielleiter*in ein Thema vorgegeben bekommen, zu dem sie das Konglomerat der Dinge im Raum zusammenschustern müssen. Insgesamt können zwei Durchgänge gespielt werden. Beide Ergebnisse können fotografiert werden, sodass sie später ausgedruckt und im Gruppenstundenraum aufgehangen und somit verewigt werden können.
Abschlussrunde mit Diskussion
Auch wenn eure Teilnehmer*innen nun fast dafür bereit sind, soll noch eine letzte Übung vor dem Nachhausegehen stattfinden. Besprecht dafür folgende Fragen gemeinsam zur Bedeutung von Kunst in der Welt:
– Welche Stärke oder Macht kann der Kunst und der kreativen Arbeit allgemein zugeschrieben werden?
– Inwiefern findest du es elementar, Kreativem im Alltag nachzugehen und somit einen Ausgleich zu haben?
– Bist du der Auffassung, dass die Künste in der Gesellschaft ausreichend Anerkennung erfahren?
– Hast du vor, zukünftig nun mit deinen Freund*innen am 15. April den World Art Day zu feiern?
Weiterführende Links zur Recherche für Jugendleiter*innen
1. Themenwelt: Kunst und Kreativität
2. Warum Kreativität die Gesundheit verbessert
Materialliste
– Requisten aus dem Gruppenstundenraum
– Recherchemittell (Notebook, Smartphone, Broschüren etc.)
– Buntstifte, Kugeolschreiber und Filzstifte
– Plakatpapier, Schreibpapier
– Stoppuhr
– Tesafilm